Spätsommermorgen

Grüne Bauschekörper berühren mit ihren

Weit hinausgreifenden Kronen den Hellblauen Horizont,

 

Silberne Tupfen ragen dieser Komposition hervor,

Verkünden bereits den stetig weichenden Sommer.

 

Der Bauer auf dem Felde ist umhüllt von diesem Glanze,

Gräbt in der Erde, der Milan über seinem Kopfe Kreise zieht.

 

Abgeerntete Felder wechseln zwischen sattem Mais,

Hie und da zeigt sich Reh und Has‘.

 

Kaum ein Lüftchen, keine Wolken, kein Geräusch,

Einzelne weiße Linien wie Lilien am Himmel.

 

Die Zeit steht still – für einen Moment –

Glückseligkeit wird offenbar, die Augen feucht vor Freude…

 

Das grüne Zelt, unser Wald, unsere Heimat,

Die vielen Schafe an der Himmelstüre klopfend,

Verschmelzen zu einem Ganzen,

Im einsten Paradiese.

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