Schlagwort: Gedicht

DER SCHNEEWALD

Wandel ich durch den dämmrigen Wald, der schneebedeckt anmutet wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten, überkommen mich Visionen von Zauberern und Hexen, von Untoten und Dämonen, von Feen und Wichteln. Unter dem Schnee, wo sonst Laub, Moos und Totholz, verhüllen sich die Geister in reinstem Weiß, lassen mich im Tagtraum erahnen, all‘ die Geschichten, all‘ […]

WAS DENKT SICH WOHL DER HERR?

Und da ist es völlig egal, wie der Herr heißt – Buddha, Gott, Allah oder all‘ die Götter der sogenannten Heiden… – was wird sich der Schöpfer, welcher Fasson auch immer, denken, sieht er unser fehlerhaftes, dekadentes, menschen- und naturverachtendes Handeln. Mit irrwitzigem Tempo und unbeirrbarem Umsatz- und Zuwachsdenken begehen wir eine Weihnachtszeit, die mit […]

Hommage an G.G.

Lese ich Verse seiner „Lyrischen Beute“, die laut Beschreibung und Datierung Gedichte und Zeichnungen aus 50 Jahren beinhalten, sehe ich die heilsame Verbindung eines stets Schaffenden zwischen dem Zeichen- und dem Schreibstift. ‚Der letzte Große Schriftsteller‘, der letzte Große Literat sei von uns gegangen, titelt dieselbe Presse, die ihn doch nur um der Schlagzeilen willen, […]